Am 19.11.2025 fand der geplante Ausflug zum Combined Arms Tactical Trainer, den wir im Weiteren CATT nennen, statt. Aufgrund sorgfältiger Vorbereitung der Organisatoren gab es beim Einlass in die britische Kaserne keinerlei Probleme, so dass alles Bessucher um 13:00 am CATT waren. Der CATT ist eine riesige Simulatoranlage, auf der simulatorgestützt ein komplettes Kampftuppenbataillon geschult werden kann. In Großbritannien steht ein Zwilling dieser Anlage, und die beiden Simulatoren können miteinender verbunden werden. So können im Simulationsbetrieb zwei vollständige Kampfverbände gegeneinander antreten.
Zunächst stellte der Leiter der Panzertruppe die Möglichkeiten des Simulators vor. Insgesamt können auf der Anlage folgende Fahrzeuge gleichzeitig im Simulationsbetrieb dargestellt werden:
29 x Kabine eines Kampfpanzers
29 x Kabine eines Spähpanzers
4 x Kabine eines Artelleriepanzers
84 x Multifunktions-Fz wie Aufklärung, Pionier, Infanterie, Luftwaffe, Luftabwehr und Bergung und Abschiebung.
Vielleicht wird mit diesen Zahlen schon die beeindruckende Größe der Anlage deutlich? Unterm Strich kann simulatorgestützt ein gesamtes Kampftruppen-Bataillon geschult und beübt werden. Der Schwierigkeitsgrad kann von der Leitung von Erstausbildung bis hin zu sehr überlegenem Feind für jede einzelne Gefechtssituation gesteuert werden. Also ein System, welches auf jeden einzelnen Nutzer eingestellt werden kann.
Nach der Einweisung, haben wir uns die einzelnen Zellen angeschaut, und sind dann weiter zu den Kampfpanzer- und Spähpanzersimulatoren, um sie genauer anzuschauen. Zusätzlich haben wir uns noch Multifunktions-Arbeitsplätze angeschaut, z.B. haben wir mit einer Panzerfaust mal eben einen T90 abgeschossen. und haben mit einem Hubschrauber eine Behelfsbrücke zerstört.
Bei allen Szenarien kann jeder Gefechtsteilnehmer alle anderen Teilnehmer sehen, ein sehr imposates System. Im Anschluß hat uns unser Vereinsmitglied Jens Wander noch seinen Dienstposten als Verbindungsfeldwebel bei den Britischen Streitkräften in Deutschland vorgestellt. Dann war die Zeit auch schnell rum gegangen und wir sind auf 17.00 Uhr in die alte Residenz nach Schloss-Neuhaus gefahren um den Nachmittag beim Grünkohlessen ausklingen zu lassen.